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Sakraldinner 2 - Das Geheimnis von Ponte dell'Olio
Bisher gesammelte Meinungen aus dem Publikum

01.10.2008

"Mit Sakraldinner 2 (Das Geheimnis von Ponte dell’Olio) ist Dine & Crime ein großartiges Theaterstück gelungen. Solch eine Boulevard-Komödie mit diesem Enthusiasmus gespielt, gibt es kein zweites Mal in der Branche des kriminalistischen Dinner-Theaters."

"Mit dem neuen Sakraldinner werden die künstlerischen Erwartungen der Gäste weit übertroffen."



"Da Sakraldinner 2 in einem italienischen Pfarrhaus in der Emilia Romagna spielt, fehlen natürlich auch die typischen Protagonisten nicht, wie der ständig kampfbereite und rabiate Dorf-Pfarrer Don Carmelo und dessen weltlicher Gegenspieler und Großunternehmer des Dorfes, Paolo Rossi. Die Mafia und die Camorra haben natürlich ebenso ihren Platz in dieser neuen Krimi-Komödie wie die etwas naive Ehefrau von Paolo, Giusi Rossi, und die von Sarkasmus triefende und loyale Haushälterin des Priesters, Elda Stella. Die aufgetakelte Camorra-Braut Manuela Moretti ist immer wieder das Sahnehäubchen und gut für einige „Romance-“Szenen."

"Während der rund dreieinhalb Stunden werden die Zuschauer mit einer ständig steigenden Dynamik und rasantem Tempo bedient. Ein, von trinkfesten Mönchen gesungener, Zwiefacher stimmt die Musik-Begeisterten zu Beginn des Stückes ein, und wenn am Ende das abgewandelte „Funiculi, funicula“ (Das Bier, das gute Bier bei uns in Bayern.....) erklingt, ist die Welt (fast) wieder in Ordnung."

"Die bayrischen Mönche im Vorspiel erinnern ein wenig an ein „bewegtes“ Spitzweg-Gemälde, die Alpenüberquerung (über Stühle und Tisch) können durch Bruder Jakobs mühsamen Aufstieg und leicht beschwingten Abstieg mit „Watzmann“ mithalten. Bruder Jakobs und Don Giovannis Szene im italienischen Pfarrhaus runden das Vorspiel ab : „Na, na ! Nix Weiber ... !“ „Männer ????“ Dann kommt noch die Krönung des Vorspiels, die Stummfilmszene mit dem in Lumpen gehüllten Räuber, der in Zeitlupe mit Bruder Jakob und Don Giovanni einen tödlichen Streit austrägt."



"Im eigentlich Hauptstück schießt Elda Stella als loyale Haushälterin ihre sarkastischen Kommentare souverän und wunderbar wie aus dem Nichts ab. Ihre beiden dramatischen Plädoyers bringen ihr viel Sympathie, aber auch viele Verdächtigungen ein.
Giusi Rossi brilliert als „unwissende“ Ehefrau des Unternehmers Paolo Rossi, die ihren Mann liebt („mein kleiner wilder Stier“) aber auch extrem eifersüchtig ist („coglione, stronzo“). Phantastisch ist auch die Todesszene, bei der Giusi sterbend in den Armen ihres heulenden Gatten Paolo liegt.
Der mit einem musikalischen Tusch inszenierte Auftritt der beiden zwielichtigen Gestalten aus Neapel, Manuela Moretti und Vito Vitello („Kalb und Hornochse gehören zusammen“) mit Sonnenbrillen und qualmenden Zigarren, ist einer der Highlights des Abends (dieser Auftritt kann auch mit „My Cousin Vinny“ mithalten). Das Pistolenduell im 3. Akt zwischen Manuela Moretti und Bruno Brugnaletti treibt die Spannung selbst hier noch weiter in die Höhe, bis Don Carmelo das Ganze souverän auflöst („.... und drei !“). Die komödiantischen Streitereien zwischen Don Carmelo und Paolo sind ebenfalls Glanz-Szenen des Abends (sie schlagen und vertragen sich .... : „Carmelo, Du alter Pfaffensack“ oder „Auf in den Kampf“)."



"Das Sakraldinner im Pfarrhaus von Ponte dell'Olio ging mir noch lange im Kopf herum und war tagelang Gesprächsstoff bei uns zuhause, denn wir waren ja praktisch live dabei. Wir saßen mitten in einem Krimi, wir waren Teil der Handlung, die Hauptakteure zum Greifen nahe. Einfach großartig."

"Diese neue Krimi-Komödie von Dine & Crime erreicht ein extrem hohes künstlerisches Niveau. In keinem Augenblick kommt Langweile auf. Die Produzenten haben es den Gästen wirklich nicht leicht mit der Überführung der Täter gemacht."

Bericht einer Live-Aufführung